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WINDHOEK – BERLIN: ZWEI STÄDTE, EINE IDEE

Der Druck auf die Städte wächst. Weltweit explodiert der urbane Raum, stadtplanerische Lösungen die zukunftsweisend und human sind, also den Menschen und nicht die Maschine in den Mittelpunkt stellen, fehlen. Mit altem Denken aus den Boomzeiten der Automobilität und des Turbokapitalismus lässt sich eine lebenswerte und nachhaltige Stadtentwicklung nicht umsetzen. Das Konzept der Smart City braucht intelligente, systemische und ganzheitliche Lösungen. Mit dem Fair Food Bike wollen wir ein klares Statement für eine am Menschen orientierte Stadt setzen.

Das Fair Food Bike ist eine rollende Küche, wird von Menschenkraft und Solarstrom angetrieben und bringt Lebensmittel aus Stadt und Region auf den Teller. Jeder kann es fahren, ohne Führerschein, Indoor und Outdoor, als Lunchbike oder Coffeemobil, bei Festivals, auf Messen, in Schulen – einfach überall. Das Fair Food Bike ist ein klassisches Cargobike – wurde aber mit professioneller Küchentechnik und einem schützenden Dach für Fahrer und Gäste ausgestattet.

Aber Fair Food Bike ist mehr: es schafft neue soziale Räume mitten in der Stadt, ermöglicht Begegnungen an besonderen Orten, provoziert mit seinen kulinarischen Konzepten das Nachdenken über Nachhaltigkeit und Verantwortung. Und es schafft neue Beziehungen: zwischen Bauern und Köchen, Gästen und Gastgebern, Menschen von hier und weit weg.

 

 

Fair Food Bike ist ein Social Business und wird in Berlin und Namibia parallel entwickelt. Es bieten Raum für die berufliche Entfaltung von Menschen, die am Rande stehen oder etwas bewegen wollen, bei sich und bei anderen. Weiterhin nimmt es die komplette Wertschöpfungskette vom Acker auf den Teller in den Blick. Dabei steht es für Nähe und Nahbarkeit, Offenheit und Toleranz, Freiheit und Transparenz, Verantwortung und Humor. Essen soll Spaß machen, inspirieren und unterhalten, nähren und stärken, ein bisschen verführen oder einfach nur satt machen.

 

Im Rahmen des ASA-Programms werden nun im Zusammenarbeit mit lokalen Partner_innen die ersten zwei Fahrräder für Windhoek entwickelt. Dieses Pilotprojekt, geleitet von einem Team aus beiden Partnerländern, wird von dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie Engagement Global gGmbH gefördert. Derzeit entwickeln wir die Fahrräder gemeinsam in Berlin und führen das Projekt im Herbst in Kooperation mit SunCycles Namibia in Windhoek fort. Weitere Projektpartner sind Koch Benjamin Perry, BEN Namibia, und CATE Berlin

 

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